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Arv (2008) - New album out now.
Album de la semaine (Week 48) @ Nocturnal Tears Radio France
Nordischer Folk Metal, der sich ein gutes Stück von den gängigen Klischees absetzt und die Norweger weit nach vorne bringen sollte. Wenn eine Band nach zehn Jahren des Bestehens erst ihr zweites Album veröffentlicht, dann liegt das entweder an mangelnder Kreativität, an den Unbillen des Business oder daran, dass sich die Truppe genug Zeit lässt, die Kompositionen reifen zu lassen, sich weiter zu entwickeln und eben nicht zu stagnieren. Bei ÁSMEGIN liegt es ganz klar an Letzterem, da sich "Arv" durch detailverliebtes Songwriting, und für die gewählte Stilrichtung auch durch relativ ausgeprägte Vielseitigkeit auszeichnet. Somit wird das "Erbe" der nordischen Kulturlandschaft würdig repräsentiert und in ein metallisches Gewand gekleidet. Die musikalische Weiterentwicklung der Band seit dem 2003er-Debütalbum ist im Übrigen sehr beachtlich. Zwar erfinden die Norweger das Genre nicht völlig neu, aber sich selbst auf jeden Fall. Dabei entfernen sie sich sehr weit von den allzu platten Wikinger- und Trollklischees, von der aufgesetzten Schlachtchor-Epik und dem Schunkel-Humppa. Was weiterhin typisch für die Szene ist, sind die häufig eingesetzten Akkordeon- und Mandolinen-Passagen, die abwechslungsreiche Gesangsarbeit mit klaren männlichen und weiblichen Vocals, mit Chören, mit Keifen und Growlen, sowie die gelegentlichen schnellen Black-Metal-Riffs und die sehr stark folkloristisch geprägten Leadmelodien. Doch all das wird eben anders eingebettet als von unzähligen gesichtslosen Genrevertretern. Das Akkordeon begegnet uns sehr oft, beim Opener 'Fandens Mælkebøtte' trifft klarer norwegischer Frauengesang auf rhythmisch keifenden Sprechgesang und melancholisch beschwingte Folk-Melodik, während 'Hiertebrand' sehnsüchtig und schwelgend ausgerichtet ist und Gastviolinistin Karolin Broosch ebenso Raum zum Glänzen lässt, wie den Sängerinnen Anne Marie Hveding und Gunhild Hovden Kvangarsnes. Die massive Schlagseite gen alte SATYRICON und STORM lässt 'Generalen Og Troldharen' ebenso zum Highlight werden, wie der verschrobene, VOIVOD-lastige Einschub im Mittelstück. Das Titelstück bedient die verträumte, romantische Seite, welche vor dem inneren Auge eine Landschaft erscheinen lässt wie die, welche das wunderschöne Artwork des Albums ziert. Dazu kommen sphärische Parts mit Vibes von ENSLAVED und PINK FLOYD, dynamisches Marsch-Feeling bei 'Yndifall', sowie schöne Chöre, Piano- und Synthpassagen beim mantrischen 'Gengangeren' und abgedrehte Moogs beim abschließenden 'En Myrmylne'.
Auch das restliche Material hält ein sehr hohes Niveau und kann auf einen Sound zurück greifen, den Lasse Lammert nicht treffender hätte zusammenbasteln können. Zwar relativ sauber und druckvoll, sozusagen "zeitgemäß", aber trotzdem differenziert, warm und erdig. "Arv" ist ein sehr gelungenes Werk, das in der hoffentlich bald "gesundschrumpfenden" Szene unbedingt dafür sorgen sollte, dass ÁSMEGIN ins vordere Mittelfeld der ersten Folk-Metal-Liga aufsteigen (Rüdiger Stehle).
Asmegin nous vient de Norvège où le soleil ne brille au firmament que très peu et qui a la réputation d’être le pays à la pointe de notre musique métallique. Comment ne pas évoquer des formations comme Lumsk, Heidevolk , Tyr, Vintersorg lorsque l’on écoute ces huit morceaux tous faits sur le même modèle qui a fait la notoriété de ses prédécesseurs. Sachant mixer le côté folk metal à la mode avec un soupçon de vocaux death un peu à la manière d'Amorphis ou Dark Tranquillity des premiers albums. Créé depuis 1998, seulement deux albums sont déjà venus s’échouer dans les bacs, preuve s’il en est que l’inspiration tarde à venir. La Norvège semble avoir été largement inondée par les gars de Jevnaker et l’Europe ne devrait pas tarder à succomber au charme aguichant d'« Arv ». L’alliage de la mélodie, du metal ancestral et de la puissance du death semble être le fil rouge qui relie tous les titres les uns avec les autres. Musicalement, pas grand chose à dénigrer tant cette formation est pétrie de talent et d’inspiration pour tout faire sonner de façon quasi parfaite. Cohérent en tout point, vous apprécierez tout particulièrement « Fandens Maelkebotte » ou « Yndifall ». Sans aucun désir de nous épater mais ayant l’intention simplement de mettre ces compétences au service de la qualité et du feeling dark de l’opus. Le pays des fjords majestueux nous étonnera décidément sans limite et serait même tenté de nous faire croire qu’il est vraiment l’épicentre du metal mondial.
Comment émettre des doutes quand nous sommes encore les témoins auditifs de telles parties qui ne peuvent que nous faire regretter de ne pas être un ressortissant de la contrée du Nord de notre continent.
Il y a des fois où on ferait mieux de réfléchir à deux fois avant de se lancer dans l’écouter d’un cd pour le chroniquer. Venus tout droit de Norvège, c’était avec joie que je me lança dans l’écoute de ce groupe de Folk Metal qui signe ici son cinquième opus (quand même), cinq ans après leur « Hin Vordende Sod & So ». Je vais donc essayer d’être objectif et de ne pas défoncer le groupe comme d’autres le font. C’est gratuit, et cela ne sert à rien. Commençons par les points positifs du groupe. La photo de la cover est super. Plus sérieusement, au niveau musical c’est pas mal du tout. Ce côté mélancolique et mélancolique agrémenté par le violon, la mandoline, ou encore le piano donne une ambiance bien planante et plaisante qui permettrai à certains de se cloisonner dans leur univers médiéval et Pagan pendant le déroulement musical. Les passages plus agressifs placés au milieu de cette emprise mélancolique donnent encore plus de reflet et de dimension à cet univers si particulier. Côté chant, la chanteuse avec sa voix douce et envolée donne la dimension voulue et appropriée à ce genre de musique. Mais qu’est ce qui ne va pas alors si tout se passe bien ?! Et bien, c’est qu’il y a deux chanteurs en plus de ça. Si je peu appeler ça des chanteurs. C’est plutôt pour moi, du braillement intensif qui décroche complètement de l’univers donné. Certes le côté mystique des elfes, ou autres créatures de la nuit et des temps anciens peut s’y refléter, mais le tout ne s’accorde pas avec la musique. C’est choquant et dommage.
Les quelques interludes / passages plus festifs pendant les morceaux donnent un peu plus d’intérêts aux chansons mais sinon… A réserver aux purs fans de ce style uniquement.
„Arv“ ist norwegisch und heißt soviel wie „Erbe“ oder „Vermächtnis“. Man kann es hier aber auch als Abkürzung für „Archaisch, roh, virtuos“ lesen. – Hier hat Napalm endlich mal wieder eine echte Perle am Start. Prädikat: besonders wertvoll. ÁSMEGIN sind schon gut 10 Jahre unterwegs und haben sich seit ihrem Debüt bei den Leuten aus Eisenerz fünf Jahre Zeit gelassen. Und nur dem Einsatz ihres Labels ist es zu verdanken, dass es „Arv“ überhaupt „schon“ gibt. Denn nachdem sich das Besetzungskarussell wie wild gedreht hatte und nur noch Marius Olaussen (u.a. Gitarre, Bass, Mandoline) von der Originalbesetzung übrig geblieben war, befanden sich vor einigen Monaten kaum mehr als teilweise uralte Ideen und einige jüngere Songfragmente im Gepäck. Aber es gibt ja nun mal einen Vertrag über vier Alben… und so wurden die Fragmente unter Hochdruck ausgearbeitet und noch einige Gastmusiker/-innen verpflichtet…, flugs mal eingespielt und das ganze Album binnen 24 Stunden abgemischt… Mit dem Viking Metal der Anfangstage hat der verschleppte Schnellschuß „Arv“ so gut wie… nein, rein gar nichts mehr zu tun. Das hier ist allerfeinster skandinavischer Folk-Metal mit Parallelen --nur um eine ganz grobe Orientierung zu geben-- zum verblichenen Projekt STORM von Fenriz, Satyr & Kari Rueslåtten und zu den melancholischen Nummern von FINNTROLL (Richtung „Visor om Slutet“) einerseits. Und Parallelen zu skandinavischen Folk (-Rock) Koryphäen wie FEJD oder VÄRTTINÄ andererseits. Zugegeben, damit ist ein recht weites Feld umrissen, aber die Norweger beackern das spielend. Wenn man die Qualität des Resultats hört, mag man die Entstehungsgeschichte von „Arv“ irgendwie nicht glauben; das Niveau ist so dicht am Prädikat „genial“, dass selbst unter optimalen Bedingungen ein solches Album nur 1-mal auf 1000 kommt. Wenn überhaupt. Die Strukturen tänzeln völlig schlüssig und spielerisch zwischen Komplexität und Eingängigkeit, zwischen melodiösen und ruppigen Parts, beides skandinavischem Folk eigentümlich. Die filigranen Frauenstimmen (einmal Mezzosopran mit dem samtschwarzen Timbre einer französischer Chansonette, einmal ein glockenheller Sopran, der das Trommelfell wie mit einem Skalpell zu filetieren vermag) harmonieren mit dem Deathgrowls ebenso gut wie mit den mal fröhlichen, mal pathetischen Chören und der männlichen Klarstimme. Da beginnt eine Pianolinie („Gengangaren“) so traurig als wäre sie von Eric Satie und entpuppt sich bei Einsatz von Gitarre und Drums als Hymne zum Folkstrauertag mit Deathdoomaffinität. Bis dahin hat man bereits so viele verschiedene Atmosphären (Arv: archaisch, roh virtuos) genießen dürfen, dass einem sogar das vorletzte Stück, das swingende, leicht angejazzte und sehr moderne Interludium „Prunkende, stolt i Jokumsol“ als ganz natürlich im archaisch-filigranen Kontext erscheint. (Es erinnert an die Zeit, da THE 3rd AND THE MORTAL zu THE THIRD AND THE MORTAL wurden.) Mir fällt es schwer, die Größe dieses Albums in angemessene Worte zu fassen. Vielleicht so: sehr vieles von dem, was ich an Folk -, Death Doom- und Pagan Metal so schätze und diese Genres zu meinen liebsten macht, taucht hier in mal elegant verschmolzenen, mal kühl analysierten Strukturen auf und hinterlässt mit traumwandlerischer Sicherheit ein logisches und harmonisches Ganzes… auch und gerade da, wo bspw. die Violinen ins Dissonante abdriften und so „Arv“ vor jeder Kontamination durch Kitsch retten. Lebensverliebtheit und Weltschmerz, selten hat das bündiger geklungen… selten waren komplexe Strukturen so nachvollziehbar und Eingängigkeit so verspielt. Dass echte Kunst, und „Arv“ ist tatsächlich echte Kunst (so sehr wie sonst nur ganz wenige Metal Alben – vielleicht zwei Handvoll) so entspannt und unterhaltsam sein kann, ist bei der Entstehungsgeschichte fast schon wundersam zu nennen…
Jeder, der nur im Ansatz mit Romantik, Melancholie und echter (nicht maskenhafter) Lebensfreude umzugehen weiß, sollte dies Album sein eigen nennen. Ob er mit Folk-Metal ansonsten etwas anfangen kann oder nicht. Gewarnt sei in soweit: ÁSMEGIN haben nicht nur einen Hang zu echter Kunst, sondern auch zur Skurrilität --zumindest mit den Ohren des Trivialen gehört-- einmal kurz anchecken ist sicher hilfreich.
Lange, lange hat es gedauert, bis die Norweger Asmegin mit ihrem zweiten Album aus dem Quark kommen konnten. Ursprünglich 1998 gegründet, dauerte es gute fünf Jahre, ehe das Debutalbum Hin Vordende Sod & So im Jahre 2003 das Licht der Welt erblicken konnte. Besetzungsprobleme taten nun ihr Übriges dazu, dass das Folgewerk Arv erst weitere fünf Jahre später auf den Markt kommen kann. Der Stil, dem die Norweger frönen, wird als Nordic Folk Metal bezeichnet, was man uneingeschränkt so stehen lassen kann. Dabei bewegt sich das Quartett, das von einigen Gastmusikern unterstützt wird bzw. wurde, nicht auf den ausgetrampelten Pfaden, die dieser fast schon inflationär gebrauchte Musikstil hervor gebracht hat. Asmegin gehen hier viel filigraner und vielschichtiger zu Werke, so dass man dem Rundling durchaus mehr als ein paar Durchläufe geben muss, um die Feinheiten zu erkennen. Dabei verbinden sie klassischen Heavy Metal, nordischen Black Metal und skandinavische Folkelemente geschickt miteinander. Nehmen wir hier zum Beispiel den Opener "Fandens Maelkebotte", der sehr traditionell gehalten ist, was u.a. an den eingesetzten weiblichen Vocals liegt, die dem Song einen leichten Chanson-Touch geben. Als krasser Kontrast hierzu werden die schwarzmetallischen, männlichen Vocals eingesetzt. Gut, dieses Gut-gegen-Böse-Vocalspiel ist nun nicht wirklich neu, entfaltet hier aber seinen eigenen Reiz. Dass die Norweger aber auch anders, nämlich feiern können, wird bei "Generalen Og Troldharen" gezeigt. Ein stampfender, fordernder Rhythmus und das eingesetzte Akkordeon schielen hier in Richtung Finnland. Das Meisterstück ist jedoch der finale, neun Minuten lange Rausschmeisser "En Myrmylne", den es erst einmal zu verdauen gilt. Sehr komplex, teils vertrackt und vor allem recht progressiv muss man diesen Song auf sich wirken lassen. Die eingesetzte Hamond-Orgel verleiht dem Song ein gewisses 70er-Feeling. Wer Enslaved oder Tyr zu seinen Favoriten zählt, kann ruhig beide Ohren bei Asmegin riskieren.
Drei Jahre nach ihrem Debütalbum veröffentlicht die norwegische Folk-Metal-Band Ásmegin nun ihr zweites Werk. Das Album hört auf den Titel "Arv" (dt. "Erbschaft") und wird ab dem 28. November erhältlich sein. Was es dazu sonst noch zu wissen gibt, erfahrt ihr in dieser Rezension. "Arv" beinhaltet acht Stücke mit einer Gesamtspielzeit von gut 42 Minuten. Der Sound ist melodisch und von Gitarren dominiert. Ergänzt wird er von verschiedenen Gesangsstilen: Weiblichem Klargesang und Death-Metal-Growls und stellenweise männlichem Klargesang. Trotz den Growls wird es auf "Arv" aber nicht allzu hart. Dazu trägt auch vor allem die Tatsache bei, dass sich die Stücke ausschließlich im Mid- und Lowtempo-Bereich bewegen. Diese Besonderheit bei Ásmegin erinnert stark an die färöische Folk-Metal-Band Týr. Der Folklore-Anteil bei Ásmegin wird von einer Geige und einem Akkordeon absolviert, hinzu kommt noch eine Hammond-Orgel.
Das gesamte Klangbild auf "Arv" gestaltet sich abwechslungsreich. Mal sind die Folklore-Elemente eher im Vordergrund und mal eher im Hintergrund verhaftet, die verschiedenen, teils auch mehrstimmigen Gesänge tragen ebenso zum Abwechslungsreichtum bei. Auch rein spielerisch lassen sich Ásmegin nichts vorwerfen. Das Stück, das sich am deutlichsten vom Rest des Albums abhebt, ist zweifellos "Prunkende, Stolt I Jokumsol". Der Gesang wird in diesem Titel allein von der weiblichen Singstimme absolviert, dies geschieht sehr weich und zurückhaltend. Die Instrumentalbegleitung dazu ist leise und derart minimalistisch, dass sich das Stück geradezu an den Musikstil Ambient anlehnt. Ásmegin veröffentlichen mit "Arv" ein gutes Midtempo-Folk-Metal-Album, das zwar keine neuen Maßstäbe setzen wird, aber Fans des Genres durchaus empfohlen werden kann.
Production: 10/10 Pochette: 9/10 @ extreme-metal.com Si vous recherchez de l’originalité dans un folk metal travaillé, si trop de mélodies vous ennuient, je pense que cet album devrait vous plaire; mais il faut tout de même apprécier les titres peu structurés et la richesse des mélanges. Grosso modo, on retrouve des riffs festifs, une batterie épique, un synthé utilisant des sons pas toujours banals, un violon qui nous offre quelques magnifiques mélodies, le tout accompagné par une chanteuse à la voix lyrique sensationnelle, s’ajoutant aux voix claires et black d’Erik et de Tomas. Le premier titre m’annonce déjà un album qui va devenir un de mes incontournables; mais à l’écoute entière, ce titre s’avèrera seulement être mon favori. Il débute par des chœurs masculins, suivis par des riffs dignes des grands groupes de VM comme Ensiferum, puis on découvre la chanteuse qui nous accompagnera tout le long de l’opus. Ce titre est très dansant, très rythmé, et effleure même la douceur malgré la voix dure du chanteur. La voix de la chanteuse sur le refrain est sublime, je lui trouve une sonorité vraiment extérieure, presque « musique du monde ». Sur le second titre, on retrouve toujours la franchise rythmique, et on entend la chanteuse dans une voix déjà plus classique. L’intro de Generalen Og Troldharen est très Finntrollesque, le titre est festif et les chœurs masculins y sont pour quelque chose. Je les imagine pinte à la main, chantant mythes et créatures, délirant dans une taverne mal fréquentée. On peut entendre quelques bruitages au synthé à partir des 2 min, puis un interlude en 2 parties: l’une que je hais, dénuée de mélodie et dont les paroles sont juste débitées, puis une seconde beaucoup plus sympa et enjouée, comme si nos vaillants piliers de comptoir voulaient fêter quelque chose, puis vient s’ajouter un très joli petit solo de guitare. On retrouve enfin nos mélodies finntrollesques du début, accompagnées par le synthé. Le titre éponyme débute par une magnifique intro mystique au violon, puis la pauvreté des riffs qui suivent donnent quelque chose de linéaire mais non désagréable. Le mélange voix claire/voix black est assez spécial mais réussi, et qui se veut original. Puis un interlude, dont le rythme est incontournablement épique à la Primordial. Sur un ralentissement, un fond de voix lyrique très aiguë se fait entendre, dominée par une voix d’homme, puis la rapidité s’impose où violon et guitares se mêlent à une vive et excellente mélodie. Sur Yndifall, nous retrouvons, a capella, l’air de la voix lyrique entendue juste avant dans le titre précédent en guise d‘intro, suivi de la guitare et de la batterie qui domine par un rythme épique. Seul le refrain -qui est d’ailleurs excellent- est en voix claire, contrairement au reste qui est en voix Black. Là un silence pesant intervient, un fond sonore très sombre, quelques paroles en voix Black puis quelques notes de guitare et un souffle de vent qui nous offrent vraiment la noirceur d’un Black Metal. On repart avec une basse qui domine, et donne un côté un peu jazz que l’on retrouvera plus tard. Encore un interlude, où l’on retrouve ce son finntrollesque, toujours, et toujours aussi excellent, puis un air à la batterie épique et aux mélodies plutôt médiévales apparaît. Le titre est assez long, puisqu’on repart comme au début, et on retrouve ce refrain où la voix claire et le synthé se mélangent à la perfection. Gengangeren débute par quelques notes au piano qui s’accélèrent avec l’arrivée du reste de l’instrumentation. Nous avons droit à un petit passage au violon vraiment très beau, mais à part ça et l’air rythmé de l’intro qui s’imposera à plusieurs reprises dans ce titre, je trouve le reste pas terrible. Prunkende, Stolt I Jokumsol: ce titre est le plus différent de tous, puisqu’il n’est même pas un titre de metal. Juste une douceur au milieu d’un opus, chantée au féminin et jouée pas une basse et une batterie jazz; il est envoûtant à souhait. Il me rappelle le style d’Aghora, groupe de technique metal à chanteuse. 2min30 de calme (repos^^) intensif! En Myrmylne: le refrain est un passage où le violon domine trop à mon goût, accompagné par notre chanteuse et la voix dure; je trouve le mélange ni beau, ni même réussi. Dans ce titre l’interlude nous offre des sons jamais entendus jusqu’à présent et plutôt osés si je puis dire, que l’on entendra encore plus tard dans le titre.
Tous les titres présentent des variations de rythmes plus ou moins importantes qui peuvent déplaire, et on retrouve très vite des passages un peu démesurés, je dirais même « jazzy ». Le tout s’écoute agréablement tout de même, mais il ne faut pas s’attendre à un nombre de mélodies record. Ce n’est pas un reproche car le groupe a son style, mais on aime ou on n'aime pas. C’est riche et travaillé, et tous les éléments sont utilisés comme il se doit en respectant le style d’Asmegin. Je conseille vraiment cet opus où l’on y rencontre beaucoup d’influences (excellentes si je puis dire) comme vous avez pu le lire, et dont la pochette n’est pas sans rappeler la beauté des doux paysages norvégiens que tout amateur de ces terres reconnaîtra en un seul coup d’œil!
Hoppla! Wer ÁSMEGINS erstes Album „Hin Vordende Sod & Sø“ kennt, der wird sein Urteil über die Band eventuell etwas revidieren müssen. Vor fünf Jahren mit eingängigen Schlachtensongs auf dem stetig wachsenden Pagan Metal-Markt präsent, schien die Band eine sichere Bank für Napalm Records, von denen ÁSMEGIN danach gesigned wurden. Wenn Finntroll mit ihrem massen- und mitgröhltauglichen Stil zehntausende Album verkaufen, wieso sollten dann nicht auch ein paar Bröckchen für Napalm Records abfallen? ÁSMEGIN, die „Arv“ nach eigenem Bekunden nur unter großer Anstrengung überhaupt noch diesen Herbst fertig stellen konnten, haben auf ihrem Nachfolgeralbum aber genau das Gegenteil davon getan, was Napalm Records eventuell erwarteten. Der Zwang zu Improvisieren, der Zeitdruck, einen Teil des Kompositionsprozesses durch die Verwendung sehr alter, unveröffentlichter Songkonzepte einzusparen, nicht zuletzt auch die heftigen, personellen Umstrukturierungen in der Band haben zu einem Album geführt, welches auf charmante Art unfertig wirkt. Die Songs haben trotz der ihrer Rauhheit eine bestechende Schönheit. Wenn, wie im Verlauf des Albums zunehmend, ÁSMEGIN ihren humppa-artigen, folkigen Stil pflegen, so wirkt dieser authentischer als „Midnattans Windunder“. Die wahre Perle des Albums sind jedoch die ersten beiden Stücke, Fandens Mælkebøtte’ und ‚Hiertebrand’, bei denen sich die Band hörbar bei Satyrs und Fenriz’ Folkprojekt Storm inspirieren ließ. Auch später auf dem Album gehen die neu formierten Norweger eigene Wege und bringen mit ‚En Myrmylne’ eine gehörige Portion Doom ins Album. „Arv“ ist die Sorte Heidenspaß, von der ÁSMEGIN in Zukunft gern mehr bringen dürfen. Von den Arrangements in den Songs über den Abwechslungsreichtum bis hin zu den female vocals (na gut, die reichen nicht an Kari Rueslatten heran) passt hier einfach alles. „Arv“ zu toppen wird, das kann man, besonders da dieses Jahr kein Primordial-Album mehr herauskommen wird, 2008 keiner Pagan Metal-Band mehr möglich sein. (JP)
Diese glücklicherweise sehr verschrobenen Norweger haben sich ja nicht gerade wenig Zeit gelassen für ihr neues Studioalbum „Arv“, den aktuellen Nachfolger zum sehr gut gelungenen 2003er Langspielwerk „Hin Vordende Sod & Sø“. Ergötzlich kauzig und atmosphärisch betont obskur ertönen auch die brandneuen Ásmegin-Nummern, welche abermalig unter das stilistische Signet „Nordic Folk Metal“ fallen – erneut recht schlitzohrig versetzt mit heroischen Viking Metal-Anteilen. Mich persönlich stören zwar die diversen Growl-Vokalisierungen ein wenig, aber insgesamt gesehen beziehungsweise gehört ist das zu verkraften. Denn, ganz besonders den vielen stimmigen Folklore-Passagen auf „Arv“ widmeten die Beteiligten neben all den wirklich wunderschönen Melodien und erhebenden Klargesängen recht große Hingabe. Und nicht nur das macht das ereignisreiche Hören dieser erfreulich homogen gehaltenen Veröffentlichung zu einem rundherum faszinierenden Klangerlebnis. Den bislang emotionalsten Kreationen von Moonsorrow stellenweise nämlich nicht ganz unähnlich, flechten Àsmegin jedoch gerne auch sprunghaft aufgespielte Rhythmusmuster in ihre dramaturgisch packenden Nordic Folk Metal-Lieder ein. Wem also bereits das hörenswerte Debüt der Horde prima gefallen hat, der wird auch diese neue Scheibe mit ganzem Fan-Herzen lieben (Markus Eck).
ÁSMEGIN, ÁSMEGIN... ja, doch, da war definitiv mal etwas. Als die norwegischen Folk Metaller 2003 ihr Debüt „Hin Vordende Sod & Sø“ veröffentlichten, konnten sie durchaus Eindruck schinden. Doch statt hinfort wie andere ihrer Stilrichtung erbarmungslos zu touren, verschwanden sie erst einmal wieder von der Bildfläche. Nunmehr melden sie sich unverhofft zurück, um mit „Arv“ klar zu machen, dass man mit ihnen nach wie vor rechnen muss. Dabei wird der Fan ihrer früheren Klänge möglicherweise die eine oder andere Kröte zu schlucken haben, denn wo das Vorgängerwerk auf gekonnte Weise vor allem Black Metal mit nordischer Folklore verknüpfte und trotz hohen Niveaus vor allem Eingängigkeit das Klangbild regierte, hat sich einiges geändert. So haben sich ÁSMEGIN von schwarzmetallischen Saitenrasereien nahezu vollständig verabschiedet. Stattdessen zelebrieren sie eher wuchtigen Groove, sehr gerne auch im unteren Midtempo, den sie jedoch immer wieder durchbrechen, um Akkordeon, Geige oder auch Mellotron Platz zu machen. Und während das Eröffnungsstück mit seinem zugegebenermaßen ausgelutschten, aber in diesem Falle wenigstens einmal wieder überzeugenden Kontrast von fiesem Grunzetyp und lieblich trällernder Maid noch relativ geradlinig daherkommt und an eine Doomversion ganz früher FINNTROLL erinnert, gestaltet sich „Arv“ im weiteren Verlauf immer verschrobener. Worin genau eigentlich diese Verschrobenheit besteht, ist schwer festzumachen. Denn nahezu alle Elemente ÁSMEGINs finden sich auf anderen Folk Metal Alben ebenfalls. Vermutlich ist es die Art und Weise, wie sich die Norweger weigern, gängige Muster zu kopieren, wenn sie zum Beispiel in „Hiertebrand“ schwermütige Geigenklänge über ein paar zähe, düstere Riffs legen und sich konsequent weigern, einen gefälligen Pogo-Polka-Part einzubauen. Oder man nehme „Generalen Og Troldharen“, welches sie zwar mit einem schunkelfreundlichen Akkordeon beginnen lassen, sich jedoch wiederum weigern, die Handbremse zu lösen und in rhythmischer Hinsicht alles tun, um etwaige Tänzer zum Stolpern zu bringen.
Alle Beispiele dafür aufzuzählen, würde den Rahmen dieser Kritik sprengen und euch außerdem Zeit rauben. Zeit, die ihr brauchen könnt, um euch mit dieser düsteren, schrägen und ausgesprochen interessanten Mischung aus nordischer Folklore, Death Growls, Chören, todesmetallenen Riffs, gelegentlichen Doom-Anfällen und SOLEFALDscher Introvertiertheit zu vertraut zu machen. Tut es trotzdem, erst recht, wenn ihr jede Band auf jeder Heidenkirmes für eine musikalische Offenbarung haltet. Ihr sollt es nicht bereuen.
Napalm Recordsin vainoharhaisuutta ei voi kuin ihmetellä. Asmeginissa sillä on käsillään täysin merkityksetöntä ja miltein yhtä kasvotonta folk metalia ja silti yli puolet Arv-albumin kappaleista on pilattu hyödyttömillä voice-overeilla. Kosketinsoittimien, puhtaan naislaulun, kaikenmoisen hoilauksen ja karskimman rääkylaulun seasta erottuu välillä edukseen nykivämpi Storm-tyyppinen perinnemusiikilta vivahtava riffi tai mielekkäämpi kosketinmelodia, mutta muuten Asmeginin muodollisesti pätevä miekkaankaatuilu ei jaksa kiinnostaa edes niin paljoa, että promomölinätkään ärsyttäisivät.
Detrás de una portada con un paisaje de ensueño, un lago indescriptible con un cielo completamente nublado, nos encontramos con el retorno de los noruegos ASMEGIN y su nuevo trabajo “Arv”. Han tenido que pasar seis largos años para que estos chicos originarios de Jevnaker, Noruega, vuelvan a la escena con otro trabajo más cuidado, delicado e intimista que su anterior y debut “Hin Vordende Sod & Sø”. Se nota mucho que la banda no tiene el afán de sacar discos sea como sea y editan algo cuando realmente se sienten inspirados y creen que nos pueden ofrecer algo nuevo y especial. La historia de esta banda noruega se remonta al año 1998 cuando Erik F. Rasmussen, Raymond Håkenrud y numerosas colaboraciones especiales como la de Lars A. Nedland( BORKNAGAR; SOLEFALD), sin duda la más conocida en el ámbito extremo escandinavo, crearon las bases de un estilo un tanto complicado de definir. Su música siempre se ha considerado Viking Folk, pero en este “Arv”, el termino Viking yo lo suprimiría porque las referencias son mínimas. En conjunto nos encontramos con un álbum muy experimental en todos los sentidos, mucho contraste de voces limpias y delicadas por parte de la vocalista femenina y las incombustibles voces guturales Erik Fossan Rasmussen, el cual no lo hace nada mal y muestran el lado más viking y siniestro de la formación noruega. Servidor ha de reconocer que el contraste de voces con las numerosas atmósferas mitad happy mitad oscuras y épicas quedan de lujo en temas como “The General And The Trollhare”, sin duda el tema más folk metal muy al estilo de los fineses FINNTROLL; lo digo porque el ritmo principal es un plagio absoluto de ellos. Es curiosa la completa instrumentación que utilizan estos chicos, porque no es usual encontrarse dentro de una misma banda instrumentos tan inusuales como la mandolina, el acordeón, el piano Hammond o el Melotron, (instrumento parecido al piano). Sin embargo aunque parezca extraño su música no es dinamica, ni feliz, es más, yo la calificaría de oscura, ambiental y llena de tristeza. El violín le da un toque de una profunda melancolía que no puede con ella, que junto a la voz delicada y angelical de la vocalista tenemos uno de los temas maás experimentales del trabajo, no es otro que el que abre este “Arv”, “Fandens Mælkebøtte”. La vena más oscura y experimental la muestran temas como ”Arv” con mucha voz limpia, violines y música muy relajada y cargada de elementos Doom y progresivos, como sucede en la orquestal e intimista “Gengangeren” . La mezcla folk se puede apreciar en temas como “Yndifall” con ese toque épico y extremo muy al estilo PRIMORDIAL, gran apuesta, si señores.. He de reconocer que no es una banda para disfrutar de su alegría y armonía pero a veces viene muy bien encontrarse con un trabajo de estas características con la que desconectar y apreciar los numerosos detalles técnicos que muestran en su música. Y con esto quiero decir que hay que escuchar muchas veces el compacto para darnos realmente cuanta de todos los elementos que hay detrás él. Podríamos decir que este “Arv” puede ser su álbum más innovador, arriesgado y sobretodo relajado. Las influencias son indescriptibles, porque nos podemos encontrar desde partes jazz/ progresivas como “Prunkende, Stolt I Jokumsol” en donde os recordaran a la etapa más progresiva de OPETH, lo mismo sucede con el tema que cierra el LP “En Myrmylne”, en donde os encontrareis otro tema muy personal que os dejará anestesiados con los nueve minutos de duración, este mismo recoge todos los palos, desde folk con ese juego de pianos, viking, doom, sin duda unos de los cortes más completos del LP.
Este “Arv” es un álbum raro, especial y que sin saber de donde es la procedencia de la banda, diría Escandinavia, por el carácter oscuro y depresivo que transmiten a su composiciones, muy en la onda SOLEFALD/ ARTURUS pero con ese toque Folk épico que quieren transmitir esta promesa escondida llamada ASMEGIN. En definitiva, un disco distinto que vale mucho la pena pararse a escuchar relajadamente tirado en el sofá una tarde de otoño como esta. Mucha suerte en futuros lanzamientos!
Ritenuti i nuovi sovrani del viking/folk metal, dopo la lunga attesa di ben 5 anni, finalmente i norvegesi Asmegin tornano sulla scena proponendo la loro seconda fatica "Arv" seguito dell'ormai celebre album di debutto del 2003 "Hin Vordende Sod & Sø" che è già diventato un classico del genere. Come nel loro precedente lavoro ripropongono tipiche e crude sonorità viking il tutto accompagnate a volte dalla calda e dolce voce femminile che dona alle canzoni interessate un tocco di grazia, quest'ultima spezzata prepotentemente dalla dura e cupa voce del cantante che riemerge spazzando via l'aura serena che si era dapprima creata. Un lavoro tecnicamente eccellente e unico reso possibile anche grazie alla presenza di diversi strumenti particolari come il Mellotron (strumento a tastiera degli anni 60-70), il mini-moog (sintetizzatore monofonico degli anni 70), l'organo Hammond (organo elettrico) e il mandolino.
Per questo lavoro sicuramente riuscito ho due note negative: per prima cosa la voce che (nella versione promo) durante le canzoni annuncia il titolo della track che si sta ascoltando risulta all'ascolto alquanto fastidiosa per la compattezza del concept e seconda cosa questo album non è sicuramente ai livelli del precedente che può essere tranquillamente definito un capolavoro.
Zugegeben, das 2003er Debütalbum "Hin Vordende Sod & Sø" der Norweger ÁSMEGIN ragte aus der Masse der damaligen Folk-Metal-Veröffentlichungen nicht heraus. Da es in der Folge kein neues Material mehr zu hören gab und sich die Band auch sonst eher rar machte, war es kein Wunder, dass der Name ÁSMEGIN kaum mehr auftauchte. Und nicht wenige Zeitgenossen wähnten die Band bereits im Musiker-Walhalla. So kann man sich täuschen, denn trotz der langen Sendepause seit dem Debüt war die Band nicht untätig, hat an neuen Songs gefeilt und diese zwischen Juni und August 2008 im Studio von Gitarrist Marius Olaussen aufgenommen. "Arv" heißt das neue Werk, zu deutsch "Erbe" oder "Vermächtnis", und es ist zu hoffen, dass ÁSMEGIN damit erst richtig durchstarten. Denn "Arv" ist anders und hat einen ganz eigenen Charakter, noch mehr: "Arv" ist keine bloße Ansammlung von Liedern, sondern wie eine Reise durch verschiedene Landschaften, durch Wälder, vorbei an Weilern und mit teils längeren Aufenthalten in Dörfern. Während der Opener "Fanden Mælkebøtte" durch den wunderschönen weiblichen Gesang melancholisch wie ein Abschied ist, gleicht das folgende "Hiertebrand" durch seinen harten Rhythmus dem Beginn einer langen Wanderschaft. Was dann passiert und an Eindrücken auf den Hörer niederprasselt, ist auf keinen gemeinsamen Nenner zu bringen. Der Titeltrack klingt mit seinen schrammelnden Gitarren dramatisch, während "Gengangeren" durch sanfte Klavierklänge eingeleitet wird, dann über einem harten Rhythmus ein fast schon progressives Gitarrenriff losgelassen wird. In solchen Momenten erinnert "Arv" immer wieder dezent an die erste Scheibe von EINHERJER, auch wenn der Sänger abgrundtief grunzt. Und die Instrumentierung der einzelnen Songs ist sehr eigentümlich: Da werden neben den herkömmlichen Instrumenten Mandolinen, ein Akkordeon, ein Mellotron und ein Mini-Moog aufgeboten. Und immer wieder gibt es überraschende Wendungen: "Prunkende, Stolt I Jokumsol" hat durch seinen sanften Rhythmus und den schönen weiblichen Gesang fast schon loungiges Flair. Der Rausschmeißer "En Myrmylne" wiederum klingt durch die Verbindung der Gitarren und Geigen gleichermaßen verstörend wie betörend. Nach gut 42 Minuten ist die Reise vorbei, und ja: es war eine Reise durch unbekannte, schöne wie erschreckende und immer überraschende Regionen. Eine Fahrt, die nicht mit spektakulären Aussichten und Sensationen prahlt, sondern vielmehr einen intimen Einblick auf Unentdecktes gewährt.
Haben mich die Songs schon eingenommen, so hat mich der Sound von "Arv" regelrecht begeistert. Das im modernen Metal allzu typische Geböller hat nämlich keinen Eingang auf die Scheibe gefunden. Vielmehr ist es Marius Olaussen gelungen, "Arv" einen vielschichtigen, gleichfalls druckvollen wie lebendigen Klang zu bescheren, der allen Instrumenten seinen Platz zuweist, aber keines gegen ein anderes ausspielt. In summe ist "Arv" also eine faustdicke Überraschung geworden, das zwar nicht in der Pipeline für das Album des Jahres steht, in dieser Form und von dieser Band aber nicht erwartet werden konnte.
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